- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Trettioandra Bandet. Ny följd. Tjugoåttonde Bandet. 1916 /
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(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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34 Vrátný: Das Stockh. Hom.-Buch.
r
vetr lét Oláfr konungr gera kirkju í bænum af vidi; var
pat stofnat allmikit mustari ok mandat alt til. Um várit
var vidr så til skips fluttr, er konungr gaf Jborkatli; var så
vidr bædi mikill og gódr”. Und die Kirche, welche jborkell
zu bauen beabsichtigte, sollte gross sein, denn wir lesen
weiter: ”pat var einn morgin snemma, at konungr gekk út
vid fá menn; hann sá mann uppi á kirkju peirri, er i smid
var þar i bænum . . . S. 282: Konungr kendi manninn; var
par Jorkell Eyjólfsson ok lagdi mål vid oil en stærstu tré,
bædi bita ok staflægjur ok uppstödutré. Konungr sneri pegar
pangat til ok mælti: ”Hvat er nú, Jborkell, ætlar pú hér
eftir at semja kirkjuvid pann er pú ilytr til islands”? J>or-
kell svarar: ”Satt er pat, herra”. Der Bau kam später aller-
dings nicht zu Stande, aber die Absicht ist dagewesen, und
man kann aus dieser Erzählung schliessen, dass auf Island
grosse Holzkirchen nicht mangelten, und dass man infolge-
dessen auch dort Gelegenheit hatte, die ”Stabkirche” zu be-
trachten und symbolische Deutungen ihrer einzelnen Teile
auszusinnen. Was mich anbelangt, so halte allerdings auch
ich diese Predigt für eine heimische Arbeit, da sie eben nur
mit der nordischen Holzkirche vereinbar ist, ihren Grund-
gedanken aber, und auch verschiedene Einzelnheiten glaube
ich doch in verschiedenen lateinischen Quellen zu finden,
besonders im I. Buche der ”Gemma animæ” von Honorius
Augustodunensis (Ml 172, 1103 ff.) *)• Man vergleiche da-
mit das, was ich über diese Predigt im Arkiv XX IX S.
171 f. geschrieben habe. Ich erlaube mir an dieser Stelle
zu bemerken, dass ”Honorius Augustodunensis” keineswegs,
wie Finnur Jónsson (Den isl. litt, historie S. 363) meint,
”en bekendt middelalderlig geistlig, Honorius fra Autun” ist,
sondern eine bisjetzt ziemlich dunkle Persönlichkeit, vielleicht
ein irischer Klausner (”Schottenmönch”) irgendwo in der
1) So bezeichne ich hier und im Folgenden die lateinische Patrologie
von Migne. Die erste Zahl giebt den Band, die zweite die Spalte an.

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