- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Tolfte Bandet. Ny följd. Åttonde Bandet. 1896 /
374

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

874 Kahle:’Der w-brechungsdiphtong des e.

ins = hringur, en gálgi hringsins er armurinn eda höndin,
þad sem hringurinn er hengdur á; þannig fæ jeg eigi betur
sjed, en ad elgjar gálgi sje rjett kenning á íslandi.

Rvk. a3/4 95. H. K. Pridriksson.

Der u-brechungsdiphtong des e.

Kürzlich hat E. Wadstein (Språkvetenskapliga
sällskapets i Upsala förhandlingar 1894—97) gezeigt, dass nicht
nur die ältesten isländ. handschriften, sondern auch noch solche
des 14. jahrh.’s den u-brechungsdiphtong des e in den
meisten fallen io schreiben und somit den vokal deutlich vom
u-umlaut des a, p, unterscheiden. Zwar gibt er zu, dass
zuweilen p sich eingedrängt habe, glaubt aber doch, dass
die von Noreen (Altisl. und altnorw. gramm. § 90)
aufgestellte regel, dass io in den weitaus meisten fällen durch
ein auf analogischem wege geschaffenes ip verdrängt worden,
nicht richtig sei; io sei das normale und so sei in
normalisierter Orthographie zu schreiben. Zu der annähme, dass ip
zuweilen wirklich entstanden sei, scheint ihn hauptsächlich
der umstand bewogen zu haben, dass es zuweilen im
vollreim mit 9 reimt. Beispiele führt er nicht an, erwähnt nur,
dass einige falle wie z. b. der reim Sighuats in der
Knutsdrapa, m9rg: nefbiorgum auf geringerer genauigkeit des
dich-ters beruhen mögen. Die anzahl der beispiele in denen
io im reim auf 9 erscheint, ist nun aber keineswegs so
gering, wie W. anzunehmen scheint. Ich vermag folgende reime
in aþalhending anzuführen, die ich dem rimarium meines
bu-ches ’Die spräche der skalden’ entnehme:

Þorbjorn hornklofe: geþvprþr: iprþo Wisén (Carm. norr.)
15; 6, 4 Biarae gullbrársk.: iprþ: Gprþom Hkr. (ed. Unger) 519,
18 b. Sighuatr sk. Þórþars.: mprg: nefbiprgom Wis. 40; 4, 4; hpfoþ:
ipforr Wis. 40; 5, 8; laukipfn: npfnom Wis. 42; 5, 8; pld:
skipldo Hkr. 253, 15 a; prþegt: fiprþom Hkr. 274, 20 a; biprtom:

ARKIV rÖB NOKDI8X FILOLOGI XII, MT FÖLJD VIII.

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sat Dec 9 02:20:38 2023 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/anf/1896/0383.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free