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Boer: Vólundarkvicta.
halt bei Nídhád gehen, und mit recht polemisiert Jiriczek
gegen schlüsse aus der gar nicht überlieferten lesart be
wimmern. Aber wenn eine Verbannung aus anderen gründen
wahrscheinlich ist, so spricht Déor nicht dagegen, und einiges
läs8t sich sogar besser verstehen. Denn wenn auch bei wrœce
an den holm bei Nídhád gedacht sein kann, so kann man
doch bei wintercealde schwerlich an eine schmiede denken.
Auch scheint es mir, dass in den berichten der strophe, so
kurz die Überlieferung ist, doch eine Zweiteilung deutlich
vorhanden ist. Zuerst ist von der wracu die rede. Hier
heisst es erst ganz allgemein earfoða dréag, aber dann
ausführlicher: hæfde him tó gesippe sorge and longap1
wintercealde wrœce. earfoda ... sorge and longað, das sind die
traditionellen genossen des verbannten, vgl. die ausmalung
der Verbannung im Wanderer, z. 29 ff.: wát se pe
cun-nah, hu slipen bid sorg tö geféran, pám pe him lyt hafað
léofra geholena. Der wintercealde wrœce entspricht Wand.
24: (je) wód wintercearig of er wapema gebind] vgl. noch
Seefahrer 15: (hu ic) winter wunade wræccan lästum.
Z. 4 beginnt ein neues thema: wéan oft onfond, siððan
hine Níðhád on nede legde, swoncre seonobende (so, nicht
-benne) on syllan monn. Bei Nídhád also empfand
Wé-lend wéa. Allerdings ist es möglich, auch alles, was
vorhergeht, auf den aufenthalt bei Nídhád zu beziehen, aber man
muss doch sagen, das der dichter in diesem fall sich in
wi-derholungen allzusehr gefallen hätte, und das wird
wenigstens durch die noch folgenden 36 zeilen, von denen jede
etwas neues bringt, nicht bestätigt.
Die reihenfolge in Déors klage ist dieselbe wie in der Vkv.
Wéland geht in die Verbannung; darauf erreicht ihn Nídhád.
Unser resultat ist, dass die drei hauptquellen der sage,
Vkv. J)S. Déor, auf eine und dieselbe sagengestalt deuten.
Der elbenfürst Vólundr geht aus unbekannten gründen in die
Verbannung; er sehnt sich nach seiner frau; er wird von
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