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166 Kahle: Die awestnord. Beinamen.
als ’grosses Kriegsschiff’ auffasst, so dass etwa S. eine be-
sonders grosse Nase hatte, deren Form irgendwie an ein Schiff
erinnerte. Für diese Auffassung scheint mir der Beiname
seiner Tochter ^orbjyrg knarrarbringa zu sprechen, ’mit einer
Brust wie eine knçrr\ ein Handelsschiff. Offenbar besteht
Beziehung zwischen beiden Namen.
çlnef\ Pétr DN 2, 194 XIY., ’Biernase’, etwa ähnlich
aufzufassen wie deutsch ’Weinnase’, ’Pontacnase’?
rauftnefr, Eindridi DN 7, 180 XIY. ’Rotnase’. Der
Nom. könnte auch -nef lauten, die Form ist nur im Dat.
nef belegt.
smjçrnefr, ívarr DN 1, 168 XIY. ’Butternase’, vgl.
Beinamen wie brau&nefr, grautnefr und die Bemerkung F J.’s
zu brau&nefr.
*nefja. Bj. Haid, gibt unter nefja auch die Bedeutung
an: ’Frauenzimmer, die eine grosse Nase hat’. Zoëgahatdas
Wort nicht.
*hnúfa. Es hätte vielleicht noch hingewiesen werden
können auf nnorw. nuva ’abstumpfen, abrunden’, nuv m.’ ab-
gerundete Erhöhung’, nuve ’eine Forellenart’, vielleicht mit
abgestumpftem Schwanz, Aas.
6. Wange, plomukinn, Kolbeinn DN 4, 262 XIY.;
^orbjprn (ploma-), Elb. 260 XIY.; plóma nach SnE. 2, 482
’der Pflaumenbaum’, nnorw. ’die Pflaume7
, Aas., also etwa
’mit Wangen wie eine Pflaume’, was R. aufgefasst wissen
will als ’mit runden W angen’. Es bedeutet aber ploma nnorw.
auch ’Röte auf den Wangen, ein roter Fleck’, plomutt ’rot
auf den W angen’ Aas. Diese Bedeutung ist wol vorzuziehen.
Die handschriftl. Form des Beinamens von K. lautet plomœ-
kinnj wozu ein sunnœdagher desselben Diploms zu vergleichen
ist; ploma- wol verschrieben für plomu-,
kinnbeinn, fó rd r DN 1, 188 XIY. ’Backenknochen’.
*kjálki, forbjprn. |>. wohnte in der Landschaft des
Kjálkafjords und hat wol daher seinen Beinamen, vgl. J6n
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